UVA-Crosslinking

Wenn eine zunehmende Aufsteilung der Hornhaut mit den Pentacam Aufnahmen nachgewiesen werden kann, sollte die Hornhaut mit dem UVA-Crosslinking versteift werden. Dieses Verfahren wird bei Hornhäuten eingesetzt, die nicht dünner als 400 Mikrometer sind.

Beim UVA-Crosslinking handelt es sich um ein seit 1999 eingesetztes Verfahren, bei dem zunächst die Hornhaut mit einer gelben Flüssigkeit, dem Fotosensibilisator Riboflavin getränkt und anschließend mit UVA-Licht bestrahlt wird. Man erreicht hierdurch eine Quervernetzung der Kollagenfasern und damit eine Verfestigung der Hornhaut. Dies bewirkt, dass die Hornhaut sich nicht weiter verformt und der gegenwärtige Zustand konserviert wird. Dieses ambulante Verfahren wird nur bis zum 38. Lebensjahr empfohlen, da sich die Gewebe des menschlichen Organismus aufgrund der natürlichen UV-Strahlung mit zunehmenden Lebensalter von selber verfestigen und das Fortschreiten des Keratokonus ab diesem Alter immer unwahrscheinlicher wird.